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Was bedeutet “hoch”?

Gute Frage! In diesem Buch reden wir davon von Meereshöhe auf alles, was über 2000m liegt, zu gehen.

Unsere Körper funktionieren (gut) unter gewohnten Umweltbedingungen. Wenn wir in die Höhe gehen, müssen wir uns anpassen.

Zwischen 1500 und 2000m  beginnt sich die Höhe auf uns auszuwirken.

Der Körper beginnt sich ein wenig anders zu verhalten und versucht den Sauerstoffmangel auszugleichen. Bei einem zu schnellen Aufstieg auf ca. 2500m tritt gewöhnlich die Höhenkrankheit auf.

Die meisten Menschen schaffen es, sich in einem ausreichend langen Zeitraum auf 5000-5500m (Everest Basislager) anzupassen.

Über 5500m hinaus können sich nur noch wenige weiter anpassen.  Gesundheit und Leistungsfähigkeit verschlechtern sich.

Was ist also an Hochgebirgsreisen so anders? Der größte Unterschied besteht im Absinken des Luftdrucks (die Luft wird “dünner”) und somit steht weniger Sauerstoff pro Atemzug zur Verfügung. Sauerstoff wird für die Energieversorgung des Körpers und zum Überleben gebraucht. Er ist wichtig für das Gehirn und die Verdauung, für die Wundheilung und alle anderen Körperfunktionen, die unbewusst ablaufen. Bei Sauerstoffmangel passt sich der Körper an. Man atmet schneller und tiefer. Der Körper produziert mehr rote Blutkörperchen, um mehr Sauerstoff zu transportieren. Diese Veränderungen brauchen Zeit. Bei langsamem Tempo sollte man gesund bleiben. Bei zu schnellem Tempo riskiert man beispielsweise, an der Höhenkrankheit zu erkranken.

 

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